Das Geschäft mit den Devisen
Wer sich aufgrund der Eurokrise und den starken
Marktschwankungen aktuell von Neuinvestments oder dem Handel an den
Weltbörsen generell lieber fernhält, der tut damit
sicher (zumindest seinen Nerven) nichts Schlechtes. Der Euro hat in den
letzten Wochen seit Bekanntwerden der Schuldenproblematik
zunächst in Griechenland, dann auch in vielen anderen
europäischen Staaten wie Portugal, Irland oder Spanien, massiv
an Wert verloren. Für viele Unternehmen ist dies ein
großes Problem - nicht aber für
Devisenhändler. Sie freuen sich über klare Tendenzen
einer Währungsentwicklung und haben mit etwas Geschick und dem
richten Gespür für Timing in jüngster Zeit
viel Geld verdienen können. Doch wie funktioniert eigentlich
der Handel mit den Devisen?
Beispiel Eurokauf
Professionelle Devisenhändler tätigen oft mehrere
Trades am Tag, und das an ca. 10-20 Tagen im Monat.
Dabei versuchen sie, von Währungsentwicklungen zu profitieren,
indem sie beispielsweise. für einen günstigen Kurs
eine Währung kaufen, und diese dann zu einem
höheren
Kurs verkaufen, also in eine Wechselwährung
tauschen. Spekuliert ein Händler beispielsweise auf einen
steigenden Euro, könnte er mit 100 US-Dollar über
einen Broker oder verschiedene
Banken
in den Devisenmarkt einsteigen und dafür Euros kaufen. So
erhält er zum Beispiel aktuell 0,7459 Euro für den
Dollar. Steigt der Eurokurs auf dann etwa auf 0,80 an, verkauft er den
Euro und erhält dafür wiederum 1,0725 US-Dollar. Aus
seinen 100 sind also 107,25 US-Dollar geworden.
Die Wechselkurse überwachen
Im Prinzip ist der Devisenhandel einfach zu verstehen, das Prinzip sehr
simpel. Es kommt hier darauf an, Trends richtig zu deuten und zu
nutzen. Gleichzeitig muss ein Devisenhändler
natürlich
den
aktuellen Dollarkurs überwachen und viele weitere
Währungen auf dem Schirm behalten. So kann man auch von Krisen
wie der aktuellen profitieren. Manche Händler wetten sogar
gezielt auf sinkende Wechselkurse.