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Finanzen und wie man damit umgeht!!!

Festgeldkonto

Feste Zinsen für einen Zeitraum von wenigen Monaten bieten Festgeldkonten. Anleger können sich bei der Kontoeröffnung entscheiden, wie lange das Festgeld laufen soll. Entsprechend der Laufzeit gibt es unterschiedlich gestaffelte Zinssätze. Durch die Lauzeitoptionen können Sparer ihr Geld entsprechend der eigenen Ziele und Wünsche anlegen, beispielsweise bis zur Fälligkeit des Kaufpreises eines neuen Autos oder einer Immobilie. Übliche Laufzeiten von Festgeldern sind 30, 60 oder 90 Tage. Die Banken bieten aber auch Festgeldkonten für 6, 12 oder 24 Monate an. Bei langen Laufzeiten müssen Anleger aber berücksichtigen, dass ihr Kapital dann für die gesamte Laufzeit fest auf dem Festgeldkonto liegt und vor dem Laufzeitende nicht über das Geld verfügt werden kann. Bei Festgeldangeboten muss meistens ein Mindestanlagebetrag beachtet werden, zum Beispiel 2.500 Euro.

Zinsen am Laufzeitende

Die Zinsen werden immer am Ende der Laufzeit auf das Festgeldkonto überwiesen oder alternativ auf das Referenz-Girokonto des Anlegers. Verbleiben die Zinsen auf dem Festgeldkonto und wird die Festgeldanlage verlängert, erhöht sich die Rendite durch den Zinseszinseffekt. Die Zinsen unterliegen der Abgeltungssteuer und werden entsprechend versteuert. Jede Anleger kann aber seiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilen und die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent sowie den Soli-Zuschlag in Höhe von 5,5 Prozent dadurch vermeiden. Bei Einzelveranlagung sind Kapitaleinkünfte über 801 Euro im Jahr steuerfrei. Bei Zusammenveranlagung liegt der Freibetrag bei 1.602 Euro.

Prolongationsmöglichkeit

Nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit kann das Festgeldkonto prolongiert werden. Das bedeutet eine automatische Verlängerung für den gleichen Zeitraum zu den dann aktuell geltenden Zinssätzen. Ein Festgeldkonto ist für Anleger eine sehr sichere Geldanlage. Es besteht kein Kursrisiko und es gelten die Regelungen der Einlagensicherungsfonds.
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